Christlicher Gesundheitskongress Christlicher Gesundheitskongress

Die Preisträger 2020

1. Preis: Königliche Begegnungen

 Der Künstler und Diakon Ralf Knoblauch gestaltet „Königsskulpturen“, die eine bestimmte Intuition verfolgen: Sie tragen das Thema der WÜRDE in die Welt. Jeder Mensch behält seine Würde, auch, wenn er krank oder verletzt ist. Menschen bekommen durch die Königsfiguren (und begleitende Worte) den Zuspruch, dass sie einzigartig und unendlich wertvoll sind. Sie geben Mut, damit jeder Einzelnen im Bewusstsein des eigenen Wertes in seinen Alltag zurückkehren kann.

Ralf Knoblauchs Königskulpturen verkörpern Menschen – Menschen wie du und ich. Mit Ecken, Kanten, Rissen, Splittern. Und Menschen begegnet Knoblauch täglich in seiner seelsorglichen Arbeit als katholischer Diakon in den sozialen Brennpunkten des Bonner Nordwestens.  

Unterschiedliche Königsprojekte gibt es in verschiedenen Krankenhäusern, Hospizeinrichtungen oder sozialen Brennpunkten in Deutschland. www.ralfknoblauch.de

Der 1. Preis wurde gestiftet von der Marienhaus Stiftung 56588 Waldbreitbach www.marienhaus-stiftung.de

Während des Gesundheitskongresses und damit der Preisverleihung war Ralf Knoblauch mit seinen Königen in Indien und bedankte sich mit diesem Video überglücklich für seinen Gewinn.

Hier lesen Sie in einem Interview mit Ralf Knoblauch:
Über seine Arbeit in sozialen Brennpunkten, in denen Würde kaum mehr erkennbar ist.
Über Respekt gegenüber JEDEM Menschen, egal ob Christ, Muslim oder Atheist.
Und warum seine Könige geschlossene Augen haben und auch sonst nicht perfekt sind.  

Copyright Bilder wenn nicht anders vermerkt: Ralf Knoblauch

R Knoblauch
Diakon Ralf Knoblauch in seiner Werkstatt...
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R Knoblauch2
... und mit einem seiner Könige
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Krankenhaus
Königswürde im Krankenhaus...
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Alte Menschen
... und für ältere Menschen
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Frau Kopfhoerer
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Junger Mann
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Strasse
Königliche Ermutigung auch auf der Strasse...
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Afrika
... für Menschen unterschiedlicher Herkunft ...
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Asien
... oder in anderen Ländern
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Kirche
Königswürde natürlich auch in einem Gotteshaus...
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Strand
... oder am Strand.
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Ziege
Königliche Würde auch für Tiere.
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Laudatio in Abwesenheit des Preisträgers von Dr. Beate Jakob und Vorstandsmitglied der Marienhaus Stiftung Maria Heine (Bild: Christian Strauss)
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2. Preis: Elisabeth-Straßenambulanz Frankfurt/Main

Fehlende Krankenversicherung und Scham verhindern oft, dass kranke Menschen, die auf der Straße leben, medizinische Betreuung in Anspruch nehmen. Dieser Herausforderung, der Menschen Würde an den „Zäunen und Hecken“ einer Großstadt gerecht zu werden, stellt sich die Elisabeth-Straßenambulanz (ESA). Das Modell basiert – neben dem Einsatz von drei Hauptamtlichen - auf einer anhaltenden und ausbaufähigen Unterstützung durch Ehrenamtliche. Aktuell sind dies sechs Ärztinnen und Ärzte der Fachrichtungen Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie, Neurologie und Psychiatrie. Das kontinuierliche Behandlungsangebot erfolgt aufsuchend vor Ort mit dem Pflegebus sowie in den Ambulanzräumen der Innenstadt. Die durchschnittliche monatliche Fallzahl liegt bei ca. 285.  

„Ohne die Gemeinden wäre diese Arbeit nicht möglich!“ So die Leiterin des Projektes, Dr. Maria Goetzens. Sie selbst ist eine katholische, missionsärztliche Schwester. Das Team ist ökumenisch aufgestellt und auch die unterstützenden Gemeinden und Einzelpersonen kommen aus den unterschiedlichsten christlichen Kirchen. Deren Engagement dient zum einen der Sensibilisierung der städtischen Öffentlichkeit für die Not wohnsitzloser Menschen und zum anderen der Sammlung von Spenden. So. z.B. veranstaltet aktuell eine Einrichtung der Diakonie einen Adventsbasar zugunsten von ESA und viele der Einzelspender haben einen gemeindlichen Hintergrund.

Weiterhin besteht eine intensive Vernetzung mit dem medizinischen Regelsystem – stationär und ambulant - der Stadt, sowie mit dem kommunalen Hilfe- und Versorgungssystem. Hier können Sie einen Film über die Arbeit der Elisabeth-Straßenambulanz sehen.

www.caritas-frankfurt.de    

Der 2. Preis wurde gestiftet von Agaplesion gAG www.agaplesion.de

Copyright Bilder (wenn nicht anders vermerkt): Cathia Hecker (mit freundlicher Genehmigung von der Caritas Frankfurt)

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Frau Dr. Maria Goetzens erhält von Dr. Beate Jakob (Vorstandsmitglied des Christlichen Gesundheitskongresses) den 2. Preis verliehen. Bild: Christian Strauss
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Dr. Holger Böckel (rechts) als Vertreter von der Preisstifterin Agaplesion gAG würdigt die Arbeit der Elisabeth Straßenambulanz. Bild: Christian Strauss
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Von links nach rechts: Dr. Holger Böckel, Dr. Maria Goetzens, Prof. Dr. Felix Liermann, Dr. Beate Jakob. Bild: Christian Strauss
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Die Preisträger 2018

1. Preis: Frühe Hilfen – Unterstützung für geflüchtete Frauen und ihre Kinder

Im Rahmen der Siegerländer Frauenhilfe ist das Projekt „Frühe Hilfen – Unterstützung für geflüchtete Frauen und ihre Kinder“ verankert. Mit individueller Unterstützung in der Schwangerschaft, in der 1. Zeit mit dem Baby und mit dem bis zu drei Jahre alten Kind bietet „Frühe Hilfen“ Beratung und Begleitung. Als „Hürdenüberwinder“ und Brückenbauer“ wirken sie im Alltag, im Kontext Krankenhaus und Arztpraxis und im neuen Lebensumfeld. Kontaktvermittlung in christliche Kindergruppen, Engagement für Deutschkurse mit Kinderbetreuung und Weiterbildung der ehrenamtlichen Hilfen wird den geflüchteten Frauen mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

www.siegerlaender-frauenhilfe.de

Der 1. Preis wurde gestiftet von der Klinik Hohe Mark als Mitglied im Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband DGD.


Gewinner 1  Preis Mit Sponsor
Vertreterinnen der Sigerländer Frauenhilfe mit Dr. Michael Gerhard MBA, Geschäftsführer Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband GmbH (DGD GmbH)
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Gewinner Laudatio
Laudatio von Dr. Beate Jakob (links), Moderation: Torsten Hebel
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Der 2. Preis wurde zu gleichen Teilen auf die folgenden Organisationen vergeben:

- Patientengottesdienste in Bielefeld (NRW) und Lübeck (SH), initiiert über www.cig-online.de und

- „Seelische Gesundheit fördern“, ein Projekt der http://www.thomasgemeinde-stuttgart.de/

Die Inhalte aller Projekte, die sich beworben haben, finden Sie hier

Gewinner 2  Preis
Die Vertreterinnen der beiden Organisationen, die sich den 2. Preis teilen
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Uebergabe 2  Preis Sponsor
Übergabe des Preises von Laudator Pfr. Torsten Ernst (Mitte), rechts Prior Frater Seraphim Schorer als Vertreter der Barmherzigen Brüder Regensburg
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Troph 2 Preis Sponsor
Frater Seraphim von den Barmherzigen Brüdern Regensburg als Sponsor des 2. Preises mit Moderator Torsten Hebel
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Die Preisträger 2016

1. Preis: Vis-a-vis, Dudenhofen

Vis-a-vis wurde basierend auf der Idee des Parish Nursing, einem Konzept, das in den Achtzigerjahrenin den USA entwickelt wurde, dem deutschen Kontext angepasst. Die Idee: Gemeindeglieder sollen mit ihren körperlichen und spirituellen Nöten in den Blick genommen und durch Beratung, Gebet und Begleitung unterstützt werden. Die zentrale Figur in diesem Konzept ist die Vis-a-vis Fachkraft/Parish Nurse, eine Pflegefachkraft, die, bisher ehrenamtlich, von ihrer Gemeinde für diese Aufgabe beauftragt wird.
Seit 2010 haben 16 Pflegefachkräfte das Vis-a-vis Basis Seminar absolviert. Vis-a-vis wird bisher in fünf evangelischen Kirchengemeinden der Pfalz umgesetzt. Anfänge der Arbeit gibt es auch in einer Baptistengemeinde in Wiesbaden und in der Eastside-Gemeinde in Hamburg. Vis-a-vis unterstützt Pflegefachkräfte bei ihrer Tätigkeit in der Gemeinde durch Schulung und Vernetzung. Einmal jährlich findet ein Basis-Seminar zur Schulung interessierter Pflegekräfte statt. Des Weiteren finden Seminartage zur Weiterbildung und Regionaltreffen zum Austausch und zur Reflexion statt.
www.visavis-gemeindediakonie.de

Der 1. Preis wurde gestiftet von Albertinen-Diakoniewerk e.V., Hamburg

2. Preis: Netzwerk Nächstenliebe, Braunschweig

Netzwerk Nächstenliebe ist das Sozialwerk der Braunschweiger Friedenskirche K.d.ö.R.. Im Zentrum SPATZ21 sind alle wesentlichen Aktivitäten des Vereins konzentriert. Neben einer Kinderkrippe (2 Gruppen á 15 Kinder) gibt es umfangreiche Dienste und Projekte in einem Familienzentrum.
Neben der Betreuung der Kinder begleitet das Team die Erziehungsberechtigten, berät in Beziehungsfragen (Ehe- und Elterncoaching), versucht bei wirtschaftlichen Notlagen durch Schuldnerberatung zu helfen, hilft und berät Erziehungsberechtigten, berät in Fällen von Arbeitslosigkeit. Im Schwangerschaftskonfliktfall steht das Netzwerk als staatlich anerkannte Beratungsstelle zur Verfügung und hat das Ziel, sozial-diakonisch allen Altersgruppen Hilfe anzubieten. Das offene CAFÉ SPATZ ist eine zunehmend angenommene Anlaufstelle. Alle wesentlichen Dienstbereiche sind hauptamtlich qualifiziert besetzt.
www.netzwerk-naechstenliebe.de

Der 2. Preis wurde gestiftet von Klinik Hohe Mark, Oberursel

Die Preisträger 2014

1. Preis: Open Door – Christliche Lebenshilfe, Wernigerode

Um die Verbindung von Gemeinde und Diakonie zum Vorteil von Patienten nach einer Psychotherapie zu stärken, ist Open Door ein Verein, der die Ressourcen von Selbsthilfegruppen, Kirchengemeinden und dem Diakonie-KrankenhausElbingerode miteinander verbindet. Bei Open Door werden speziell junge Frauen in Lebenskrisen begleitet. Ihnen wird ein Schutzraum geboten, der ihnen die Möglichkeiten für eine selbstständige Strukturierung des Alltags aufzeigt. Partner des Vereins ist die evangelischfreikirchliche Gemeinde Arche.

www.opendoor-wernigerode.de

Der 1. Preis wurde gestiftet von Albertinen-Diakoniewerk e.V., Hamburg

2. Preis: Christliches MS-Netzwerk, Herford

Das Netzwerk lebt von der Verbundenheit und dem Austausch sowie gegenseitiger Ermutigung der Mitglieder. Medizinisch-fachliche Information
und das Leben als Christ werden gleichermaßen gefördert. Im Gespräch untereinander geht es den dreihundert Menschen, die zum MSNetzwerk
Kontakt halten, um die Bedeutung des Glaubens für das Leben mit der Krankheit und die besondere Situation des MS-Kranken als Gemeindemitglied.

www.baptisten.de

Der 2. Preis wurde gestiftet von den DGD-Kliniken, Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband, Marburg

Die Preisträger 2012

1. Preis: Diakonische Hausgemeinschaften, Riehen bei Basel

Dieses Projekt integriert Menschen mit psychischen Leiden in diakonische Hausgemeinschaften. Die Begleitung erfolgt durch ehrenamtliche und in Teilzeit beschäftigte Mitarbeiter. In einer engen Kooperation mit Fachleuten wirken verschiedene Ortsgemeinden mit und schaffen einen heilsamen Lebensraum. Die Mitbewohner erfahren ein vielfältiges Gemeinschafts-Netz.

www.offenetuer.ch; www.moosrain.net

Der 1. Preis wurde gestiftet von Albertinen-Diakoniewerk e.V., Hamburg

2. Preis: Helferkreis Kaan-Marienborn

(hier mit Jurymitglied Dr. med. Martin Grabe).

Ein nicht medizinischer Betreuungsdienst für kranke und behinderte Menschen jeden Alters sowie ein spezieller Entlastungsdienst für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz. Schnelle anerkannte Hilfe an 7 Tagen der Woche. Die vielen MitarbeiterInnen werden durch eine qualifizierte Einsatzleitung koordiniert. Partner aus Diakonie, Caritas, Alzheimer Gesellschaft und Krankenkassen.

www.kaanmarienborn.kirchenkreis-siegen.de

Der 2. Preis wurde gestiftet von AGAPLESION, Frankfurt

Die Preisträger 2010

1. Preis: Initiative „still geboren“, Hamburg:

Umfassende und langfristige Begleitung von Eltern und Angehörigen deren Kinder während der Schwangerschaft oder Entbindung sterben. Angebot professioneller medizinischer und seelsorgerlicher Begleitung über den Krankenhausaufenthalt hinaus.

http://www.albertinen.de/krankenhaeuser/albertinen_krankenhaus/informationen_patienten/seelsorge/still_geborene_kinder



Den 2. Preis teilen sich folgende Initiativen:


Wochenende für Kranke und Angehörige, Kloster Nütschau u.a.:

Kranke und Angehörige treffen sich zu gemeinsamen Wochenenden in christlichen Tagungshäusern und Klostergemeinschaften zum umfassenden Thema „Gesunder Umgang mit Krankheit – Schritte der Heilung gehen.“ Ein multiprofessionelles Team von 8 bis 16 Mitarbeitern begleitet 20 bis 50 chronisch oder schwer kranke Menschen.

Informationen unter www.cig-online.de, Tel. (04104) 4982


Zentrum für Gesundheit – Therapie – Heilung, Karlsruhe:

Eines der Ziele der Nehemia-Iniative ist, kranken und hilfesuchenden Menschen Wege zu einer umfassenden Heilung aufzuzeigen und sie auf diesem Weg zu begleiten. Dabei arbeiten professionelle und ehrenamtliche Helfer intensiv zusammen.

www.zfg-karlsruhe.de



Die Sponsoren 2010

„Prof. Martin Beck, Beck Mangement Center GmbH, Tübingen“ und „Stiftung Geistliches Leben, Stadtlauringen“ haben als Sponsoren die drei Gesundheitspreise von zusammen 4.000 Euro mit finanziert.

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